Sie können doch noch gewinnen: Die Offenbacher Kickers bezwangen am Sonntag nach acht sieglosen Spielen Eintracht Braunschweig mit 2:0 und können damit wieder auf den Klassenerhalt hoffen.
Vor gut 7000 Zuschauern auf dem Bieberer Berg präsentierten sich die Offenbacher von Beginn an als die aktivere und offensivere Mannschaft. Beim OFC war deutlich der Wille zu erkennen, nach der langen Durststrecke endlich den ersten Dreier einzufahren. Bastian Pinske hatte nach knapp fünf Minuten die erste gute Möglichkeit, aber Braunschweigs Torwart Thorsten Stuckmann parierte glänzend. Auch in der Folgezeit drängten die Gastgeber auf die Führung, doch es fehlte wie so oft im Offenbacher Angriffsspiel die zündenden Ideen. Somit blieb vieles nur Stückwerk. Auf der Gegenseite war von Braunschweig nichts zu sehen.
Diabang erzielt die Führung
Am besten setzte sich bei den Kickers Mamadou-Lamine Diabang in Szene. Erst verfehlte er bei einem tollen Schuss das Tor nur knapp (21.), dann kam er nach einer feinen Flanke von Stephan Sieger frei zum Kopfball, der aber landete in den Armen des Eintracht-Schlussmanns (35.). Schließlich erzielte der OFC-Stürmer aber doch noch die ersehnte Führung vor der Halbzeit: Als Braunschweigs Patrick Bick im eigenen 16er klar mit der Hand zum Ball ging, zeigte Schiedrichter Pickel sofort auf den Elfmeterpunkt. Diabang schnappte sich die Kugel und verwandelte zum 1:0 (39.)
Chancenverwertung mangelhaft
Die zweite Hälfte begann für die Platzherren mit einer dicken Chance. Zwei Minuten waren gespielt, als Christian Pospischil sich schön durchsetzte und aus 16 Metern abzog. Eintracht-Keeper Stockmann ließ nur abprallen, doch Regis Dorn konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Überhaupt drehten die Kickers nun auf und überzeugten mit gefälligem Kombinationsspiel. Mitte der zweiten Hälfte hätten sie alles klar machen können, als sie binnen drei Minuten drei hochkarätige Möglichkeiten vergaben. Erst verschoss Dorn mutterseelenallein vor dem Tor (60.), dann konnten Oualid Mokhtari (61.) und Diabang (62.) den Ball nicht ins Braunschweiger Gehäuse bugsieren.
Packende Schlussphase
Doch auch die Gäste wachten nun auf und spielten nun wesentlich aggressiver nach vorne. In einer packenden Schlussphase der nun guten Zweitliga-Partie ging es ständig hin und her, mit den klar besseren Chancen für die Kickers. Dorn elöste schließlich die Offenbacher, als er in der 89. Minute den alles entscheidenen Siegtreffer erzielte. Mit dem Dreier kletterten die Kickers erst einmal von einem Abstiegsplatz und sind damit dem Ziel Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen.
Ich konnte nicht dabei sein, da ich in der Schweiz war, dort
habe ich am Donnerstag das Spiel von Rappi gesehen, war leider
wirklich ein ganz, ganz schlechtes Spiel, dafür gestern ja wieder super
gespielt.
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