murray verletzt?

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hehe
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murray verletzt?

Beitrag von hehe »

was ist mit murray? hat letztes drittel ja nicht gespielt. dafür durfte gmür flügelstürmern..
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neo
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Beitrag von neo »

hehe hat geschrieben:was ist mit murray? hat letztes drittel ja nicht gespielt. dafür durfte gmür flügelstürmern..
leichte knieprellung, nichts schlimmes.
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Dave
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Beitrag von Dave »

ich hab die aktion... gesehen, war etwas neben dem Spielgeschehen, ein Finne liess sein Bein Stehen, sah schmerzhaft aus, er spielte jedoch das 2. Drittel noch fertig.
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maximus
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Beitrag von maximus »

zudem hat man weber geschont...der ist also nicht verlertzt (ok, evt. ein bisschen angeschlagen)

wäre aber toll, wenn alle am sonntag spielen könnten. dh. mit weber und vor allem mit roest.
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Beitrag von SCRJ-Fanatic »

maximus hat geschrieben:zudem hat man weber geschont...der ist also nicht verlertzt (ok, evt. ein bisschen angeschlagen)

wäre aber toll, wenn alle am sonntag spielen könnten. dh. mit weber und vor allem mit roest.
hat nöd mal jemand gesagt Roest spielt erst in Tsug?
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maximus
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Beitrag von maximus »

SCRJ-Fanatic hat geschrieben:
hat nöd mal jemand gesagt Roest spielt erst in Tsug?
hab eher gemeint, dass er in zug garantiert spielt...und eben evt. eines von diesem weekend.
NAIN SARAULT! :evil:

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Beitrag von Rappiole »

maximus hat geschrieben:
SCRJ-Fanatic hat geschrieben:
hat nöd mal jemand gesagt Roest spielt erst in Tsug?
hab eher gemeint, dass er in zug garantiert spielt...und eben evt. eines von diesem weekend.
Ich habe auch gehört dass er in Zug spielt und vielleicht sogar schon morgens gegen Ingolstadt. Hat übrigens jemand den groben Fehler im gestrigen grünen (warum eigentlich nicht eisblauen) Matchblatt gesehen?
... Rappiole freut sich auf die Saison 2010/11 Edit: ...auf die Saison 2011/12
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Beitrag von goon »

jep. murray war als 74er-Jahrgang vorgestellt worden...
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Beitrag von Rappiole »

goon hat geschrieben:jep. murray war als 74er-Jahrgang vorgestellt worden...
genau... und als CAN/USA statt CAN/SUI....

ich dachte eigentlich eher an Niki Siren der ebenfalls bei den Lakers spielen solle (stand so drin)...

mich nimmt ja schon Wunder welche "Nilpe" dieses Matchblatt schreibt...

sorry, ich bin ja nicht besser. Brady ist USA/SUI!!!!
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Beitrag von Dave »

fehler im matchblatt... Da hatte es Tausende von! Aber Murrey ist wirklich USA/CAN soviel ich weiss, hat er nur eine schweizer Lizenz.

Ich finde cool, dass man auf der Titelseite des Matchblattes LukkA Rauma, fett und riesen gross, und nicht Lukko Rauma wie sonst überall geschriben hat...

Ein weiterer Fehler was, dass Eloranta auf dem Matchblatt stand, und der ist beim bessten Willen nicht Spielfähig!
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Beitrag von Rappiole »

Dave hat geschrieben:fehler im matchblatt... Da hatte es Tausende von! Aber Murrey ist wirklich USA/CAN soviel ich weiss, hat er nur eine schweizer Lizenz.

Ich finde cool, dass man auf der Titelseite des Matchblattes LukkA Rauma, fett und riesen gross, und nicht Lukko Rauma wie sonst überall geschriben hat...

Ein weiterer Fehler was, dass Eloranta auf dem Matchblatt stand, und der ist beim bessten Willen nicht Spielfähig!
vermutlich war zu dieser Zeit das Matchblatt bereits gedruckt, als sich Kuli verletzte. Aber Brady war auch vor 10 Jahren noch kein 74er Jahrgang. Und auch Rauma hiess nie Lukka :-)
... Rappiole freut sich auf die Saison 2010/11 Edit: ...auf die Saison 2011/12
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osi
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Beitrag von osi »

naja, ich war schon überrascht, dass nicht SCRJ-lukko rauma stand, sondern rapperswil-jona lakers ;-)
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lord
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Beitrag von lord »

auf dem 'Matchbolatt fanden sick auch Mikko Eloranta... und Nikki Siren :shock:
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Beitrag von Rappiole »

Weiss eigentlich jemand, warum heute Brady Murray nicht mittun konnte? Ist er angeschlagen oder wurde er geschohnt? Was spielt Stacy wieder?
Irgendwie scheint auch die Seite http://www.scrj-lakers.ch eingefroren zu sein.

Es fehlen aktuelle Infos...!!!

Weiss jemand was zu berichten?
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Beitrag von Fyat »

Murray soll eine leichte Blessur erlitten haben am Freitag, wurde mal irgendwo geschrieben...

Ist nichts tragisches! Wurde geschont...
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Beitrag von Lübi »

Rappiole hat geschrieben:Weiss eigentlich jemand, warum heute Brady Murray nicht mittun konnte? Ist er angeschlagen oder wurde er geschohnt? Was spielt Stacy wieder?
Irgendwie scheint auch die Seite http://www.scrj-lakers.ch eingefroren zu sein.

Es fehlen aktuelle Infos...!!!

Weiss jemand was zu berichten?
Lösch deinen Schni Schna Schnappi-Spruch heraus!! Ist ja peinlich oder bist du etwa Köbi?? Meine Fresse!
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lord
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Beitrag von lord »

Schonmal was von Taktischer Informationspolitik gehört?

Wenn unsere Gegner nicht wissen, wenn wir aufgestellt haben und wen nicht, haben wir das Überraschungsmoment auf unserer Seite ;)

Zudem ist es für vertragsverhandlungen mit anderen Ausländern bestimmt besser, wenn wir nur zwei freie Plätze zu besetzen haben anstatt drei ;)
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Beitrag von Toffifee »

Tagi Interview mit Andy Murray:

"Es gibt hier nicht genug Wettbewerb"

NHL- Coach Andy Murray über Unterschiede der Eishockey- Kulturen, Schweizer Goalies, das Comeback der besten Liga und sein Leben in Los Angeles.

Mit
Andy Murray sprachen Simon Graf und Werner Schweizer, Rapperswil

Andy Murray, vor dem Start zu den Trainingscamps in der NHL haben Sie noch Ihren Sohn Brady in Rapperswil besucht. Wie war das Jahr ohne Arbeit wegen des Lockouts in der NHL?
Es war ein hartes Jahr für mich. Es war bis Februar nicht sicher, ob wir nicht doch noch spielen würden. Wir konnten als Familie nicht über eine Woche hinaus planen. Ich hoffe, es ist nun die einzige Möglichkeit, die ich erhalte, Brady spielen zu sehen. Denn sonst würde es bedeuten, dass ich in Los Angeles entlassen wäre. Es ist schön, Brady auf dem Eis zu sehen. Ich kann mich erinnern, wie er begann. Wir haben die Fotos noch, als er mit zwei, drei Jahren am Spengler- Cup auf dem Eis stand.

Seit wann wissen Sie, dass er ein starker Spieler werden wird?
Es ist immer schwer zu sagen. Es gibt so viele gute Spieler. Wahrscheinlich, als er 16 war und man ihn für Kanadas U- 17 aufbot. Er hatte an den Orten, wo ich coachte, immer die Möglichkeit, auf dem Eis zu sein. Das half ihm. Es scheint, dass sich mit 16 Jahren entscheidet, wer gut wird. Viele sind in diesem Alter technisch stark, aber nicht alle haben die gleiche Entschlossenheit. Mit Rapperswil wird er gegen Männer spielen. Er hatte eine gute Vorbereitung, aber er muss noch zeigen, dass er in der Meisterschaft spielen kann. Er ist noch jung.

Wo sehen Sie die Unterschiede zwischen der Schweiz und der NHL?
Das Eishockey ist hier viel professioneller geworden. Wie nur schon die Garderoben organisiert sind. In meinem ersten Schweizer Jahr in Kloten waren wir irgendwo auf der Tribüne untergebracht, alle Spieler warfen ihre Ausrüstungen auf einen Haufen. Jetzt ist der Schluefweg modern, die Garderobe gar vorbildlich gross. Das Training neben dem Eis ist heute viel besser organisiert. In der NHL weiss man, dass das Schweizer Coachingsystem und die Ausbildung der Spieler so gut sind wie in den besten Nationen. Es gibt aber schon noch Unterschiede zur NHL. Der Kampf um die Plätze und Jobs ist bei uns viel härter und intensiver. Von den jüngsten Kids an aufwärts. Deshalb gibt es immer noch den Unterschied in der psychischen Stärke und der Leidenschaft. Ich bin aber sicher, dass man sich in den vergangenen Jahren in der Schweiz auch in dieser Hinsicht verbessert hat.

Weshalb sind Sie in der NHL und andere nicht? Worin unterscheiden Sie sich von den Schweizer Trainern?
Der einzige Unterschied ist, dass ich in der NHL bin und sie hier. Gilligan, Ruhnke oder Simpson könnten in der NHL coachen, wenn sie die Chance erhalten würden. In der NHL gibt es viele verschiedene Trainerpersönlichkeiten. Den Arbeiter oder auch den bestandenen Spieler, der die Karriere auf der anderen nn, weil er ein gutes Beziehungsnetz hat. Für mich ist der entscheidende Faktor bei einem NHL- Coach, dass er eine dauerhafte Beziehung mit den Spielern aufbauen kann. Ein deutscher Begriff sagt viel über meine Prinzipien aus: Durchsetzungsvermögen. Auf Englisch würde man dafür viele Wörter benötigen. Ich glaube, dass ich ein intensiver Coach bin.

Muss man im Farmteam beginnen?
Nein, in der NHL denken sie, man müsste in der Prepschool Shattuck St. Mary’s sein, wo ich 1998 coachte. . . ( lacht) Ich hatte keinen NHL- Plan, obwohl ich eine gut organisierte Person bin. Ich schaute einfach jedes Jahr, was gut sein würde für meine Familie. Und wenn ein Coach gut arbeitet, erfahren es die Klubs. In diesem Business muss man die Chance packen, wenn sie kommt. Es gibt nur 30 NHL- Coaches. Ich war zuvor schon Finalist gewesen für den Job des Headcoachs in Winnipeg, Florida und Anaheim.

Wie spielte sich die Selektion in L. A. ab?
Man verschickt in der NHL keine Bewerbungen. Wenn sie dich wollen, werden sie dich finden. Als L. A. einen Nachfolger für Larry Robinson suchte, spielte es eine Rolle, dass Rob Blake einer meiner wichtigsten Spieler an der WM 1997 gewesen war. Als sie mich einluden, hatten sie bereits acht andere Kandidaten interviewt. Dann boten sie mich zu einem zweiten Meeting in einem guten Restaurant auf. Präsident Tim Leiweke sagte während des Essens: Wann können Sie anfangen? Das war alles. Ich antwortete, ich brauche drei Tage Bedenkzeit. Wir waren glücklich in Shattuck St. Mary’s, es war ein guter Job. Aber die drei Kinder wollten unbedingt, dass ich den NHL- Job annahm. Sie waren gar noch euphorischer als ich. Und sie sind noch heute stolz. Wenn sie ihre Videogames spielen, sehen sie mein Bild als Coach der Kings. Aber es gibt auch eine Schattenos Angeles, meine Familie weiter in Minnesota. Das ist sicher keine optimale Situation.

Hat ein NHL- Coach andere Aufgaben als in der Schweiz?
Es sind die gleichen Themen: die Spieler motiviert halten, die unglücklichen Spieler, die wenig spielen, aufbauen. Man sollte auf jedem Level sich selber bleiben. Ich habe so viel gelernt in all den Jahren. Mir tun die Spieler Leid, die ich in meinem ersten Jahr in Kloten betreute. Ich gab mir Mühe, aber ich wusste nicht wirklich, was ich tat. Heute bin ich technisch besser. Der frühere Kloten- Präsident Jürg Ochsner sagte einmal, wenn ich in Kloten geblieben wäre, hätten sich die Spieler um 100 Jahre zurückentwickelt. Vielleicht hatte er sogar ein bisschen Recht. Auch in der NHL hast du in jeder Mannschaft einen vierten Block, einen Unterschied in den Fähigkeiten und Rollen. Anders ist, dass man in der NHL viel mehr Assistenten hat. Man delegiert. Ich habe vier Assistenten, einen Videodirektor und einen Computerspezialisten. So viel Hilfe. . . Ich delegiere die Verantwortung, aber ich gehe zu jedem Meeting.

Haben Sie Einfluss auf personelle Entscheidungen?
Nicht viel. In unserem Klub treffen Manager Dave Taylor und seine Assistenten die personellen Entscheidungen. Sie fragen mich höchstens nach meiner Meinung. Mein Job ist das Coaching. Wenn ich nachzudenken beginne, welchen Spieler ich haben möchte und wen ich nicht mehr sehen möchte, wird Taylor schnell einen andern Coach finden. Im ersten Jahr spielt es keine Rolle, welche Spieler man hat – man denkt: Hauptsache NHL. Je länger, umso öfter denkt man über Transfers nach und vergisst seine eigentliche Arbeit. Wir müssen uns darauf besinnen, die Leute besser zu machen, die wir haben. Bill Gilligan geht es bei Rapperswil gleich. Wenn er gegen die grossen Klubs spielt, darf er nicht über die Spieler nachdenken, die er nicht hat. Sondern nur über die, die er hat.

In der nächsten Saison können Sie gegen Wayne Gretzky coachen, der den Job in Phoenix übernommen hat.
Ja, und der holt ständig neue und gute Spieler. Aber einer der grössten Momente für mich war, als ich in meinem ersten Jahr beim Auswärtsspiel in Detroit über meine Schulter blickte und den grossen Scotty Bowman bei den Red Wings sah, der wartete, bis ich die Linien wechselte.

Würde in der NHL ein Schweizer Trainer wie Arno Del Curto akzeptiert?
Wenn er gewinnt, wird er akzeptiert. Ich bin sicher, Del Curto würde gut arbeiten, wenn er je die Chance erhalten würde. Aber das Problem ist: Die NHL ist eine kleine Familie. Wer drin ist, bleibt es, wenn er Erfolg hat. Es ist schwierig, in dieses Network hineinzukommen.

Was ist mit den Schweizer Spielern?
Ich denke, dass man die Fähigkeiten der Schweizer in der NHL anerkennt. Es gab zum Beispiel schon hohe Draftpicks. Die NHL weiss, dass die Schweizer Klubs gute Spieler entwickeln. Das Problem war, was sie mit den Gelegenheiten gemacht haben. Michel Riesen oder Reto von Arx hatten diese Chance, Julien Vauclair auch. Sie packten sie nicht. Brady sagte nach den ersten Trainings: "Die Schweizer sind unglaublich schnell, sie fliegen." Er war nervös. Doch viele Schweizer scheinen im Training besser zu sein als im Spiel.

Was halten Sie von Martin Gerber und David Aebischer?
Ich finde Aebischer sehr gut. Aber ich finde es auch gut, dass er im Tor steht bei Colorado und nicht mehr Patrick Roy. Er ist ein Talent. Gerber war meiner Meinung nach bei Anaheim besser als Stammgoalie Giguère mit dem grossen Vertrag. Gerber war konstanter. Ich mag seinen Stil. Wir schätzen Jonas Hiller in Davos sehr. Er war auf unserer Draftliste. Aber als der Draft auf sieben Runden reduziert wurde, konzentrierten wir uns auf andere Spieler. Wir sahen Hiller während des Spengler- Cups am TV und liessen Videobänder kommen. Er war besser als Aebischer in der vergangenen Saison, vielleicht auch als Gerber. Das hat man zur Kenntnis genommen. Allerdings war die Art und Weise, wie mit Aebischer in Lugano umgegangen wurde, nicht fein. Bei Rapperswil ist für mich Goalie Marco Streit der beeindruckendste Spieler. Er trainiert sehr gut, will nie, dass einer im Training trifft. Dominik Hasek ist so, er will jeden Schuss halten. Nur hat Streit den besseren Stil als Hasek . . . ( lacht) Und er ist jünger. Und nicht so verrückt.

Weshalb haben die Schweizer Goalies so viel Erfolg?
Die Schweizer Sportler sind in Teamsportarten nicht auf dem höchsten Niveau, dafür oft in Einzelsportarten – im Tennis oder etwa durch Simone Niggli- Luder. Die spezielle Mentalität der Goalies, die Individualität ist vielleicht ein Grund für den Erfolg der Schweizer Torhüter. Die Goalies müssen Verantwortung tragen. Die übrigen Spieler auf dem Eis müssen das nicht. Wenn du gut bist, findest du immer einen Job, wenn nicht in Rapperswil, dann eben irgendwo sonst. Es gibt nicht genug Wettbewerb in der Schweiz.

Hier zu Lande sind Sie als Mister Spengler- Cup ein Begriff.
Danke. Ich würde gerne nochmals in Davos coachen. Wer weiss. Letztes Jahr wurde ich nicht angefragt.

Wird sich die NHL von der einjährigen Pause erholen?
In den meisten Märkten wird es kein Problem sein. Schwierig wird es in Nashville, Atlanta, Florida oder Carolina, dort lieben sie Golf und Nascar. Die neue finanzielle Situation könnte zur Ausgeglichenheit der Teams beitragen. In Los Angeles sollten wir auf dem gleichen Level sein wie vor dem Lockout. Wir haben 90 Prozent der Dauerkarten wieder verkauft.

Welche Position vertraten Sie während des Lockouts in der NHL?
Als Coach muss man in der Mitte sein. Man kann nicht gegen die Spieler sein, weil man mit ihnen arbeiten muss, wenn sie zurückkommen. Man muss auch mit den Besitzern arbeiten. Sie schufen das ganze Problem. Sie gaben mehr aus, als sie hatten – gleich wie wohl auch in der Schweizer Liga. Sie führten die Klubs nicht wie ein Business, sondern liessen sich von ihren Emotionen leiten. Danach realisierten die Spieler nicht, dass sie mithelfen mussten, das Problem der Klubs zu lösen. Und sie merkten zu spät, wie stark die Position der Besitzer diesmal war. Das Abkommen, das die Spieler schliesslich akzeptierten, ist für sie viel schlechter als der Deal, der ihnen im Februar angeboten worden war.

Eine wirkliche Veränderung ist aber nicht festzustellen. Fast jeder Spieler erhielt wieder einen Job.
Es war für mich auch überraschend, dass Spieler langfristige Verträge erhielten, die auf dem absteigenden Ast sind – wie zum Beispiel Mike Modano.

Was halten Sie von den Regeländerungen?
Es ist gut, dass die rote Linie auch in der NHL weg ist. Dass die Goalies den Puck nicht mehr so lange spielen dürfen, ist auch gut. Es wird sehr viele Strafen geben, denn Behinderungen werden strikter geahndet. Das sagen jedenfalls die Mitteilungen der Liga. Dass die offensiven Zonen grösser werden, gefällt mir weniger. Wenn man mehr Raum hat, hat man mehr Zeit. Das Spiel ist nicht mehr so direkt und schnell. Man ist offenbar der Ansicht, das Spiel werde offensiver. Da bin ich mir noch nicht so sicher. Ich glaube, dass die begabteren und schnelleren Spieler in der NHL eine grössere Chance erhalten werden. Man muss nicht mehr so gross und stark sein wie früher. Ich sehe ein ganz anderes Problem. Die Liga schloss den TV- Vertrag nicht mit ESPN ab, sondern mit einer Firma, von der ich noch nie gehört habe. Die NHL verlor viel Geld, und sie erhält in Zukunft vom Fernsehen weniger Beachtung. Das ist eine Herausforderung für die Liga.

Die Kings gehören zur Anschutz- Gruppe, die sich aus einigen Klubs in Europa zurückzog, zuletzt aus Genf.
Es hat mich nicht überrascht. Ich glaube, sie wussten nicht genau, auf was sie sich im Schweizer Eishockey einliessen. Dass es sehr schwierig ist, Profit mit Teams zu machen. Sie kauften die Klubs in Europa ziemlich schnell zusammen, wohl zu schnell. Prag, Genf und London haben sie wieder abgestossen. Der ursprüngliche Plan war, Arenen zu bauen. Das könnte Sinn machen – immer noch.

Wie muss man sich Ihre Arbeit im glamourösen Los Angeles vorstellen?
Ich könnte genauso gut in Minnesota, Brandon oder in Rapperswil arbeiten. Was ich von Los Angeles sehe, sind mein Büro und die Arena. Ich kann am Strand joggen, das ist das Beste neben dem Hockey. Aber ich war noch nie in Hollywood. Das mag erstaunen. Aber dafür habe ich mehr von der Schweiz gesehen als viele Journalisten, die in Zürich leben.

Welche Stars bekennen sich zu den Kings?
Es gibt einige Filmstars, die sich für Eishockey interessieren. Tom Hanks besitzt eine Luxus- Box in der Arena. Goldie Hawn und Kurt Russell sind oft im Staples Center, weil ihr Sohn ein Goalie ist. Whoopi Goldberg, Sylvester Stallone, Mel Gibson sind manchmal dort – erstaunlich ist für mich vor allem, wie schmal sie wirken, wie alt sie aussehen.

Wie ist das Partyleben in Los Angeles?.
Ich erhalte nicht viele Einladungen zu Partys. Ich fahre nach den Spielen zurück in mein Hotel. Und ich bin jeweils schon um 6 Uhr morgens im Büro, um das Training vorzubereiten. Mit der Zeitverschiebung kann ich dann ab 16 Uhr NHLSpiele im Osten schauen. Dann die in Midwest, dann die in Vancouver oder San Jose. Dann gehe ich zurück ins Hotel neben dem Trainingscenter. So sieht mein Leben in Los Angeles aus.

Was betrachten Sie als Ihre grössten Erfolge?
Wahrscheinlich, dass ich nicht darauf angewiesen bin, einen richtigen Job zu suchen. Dass ich immer noch coache. Dass meine Familie Hockey liebt. Viele Kollegen meines Alters sind ausgebrannt, haben keine Motivation mehr. Ich fühle mich so voller Energie wie vor einem Vierteljahrhundert, als ich in Kloten landete. Ich habe die Leidenschaft immer noch. Wir könnten über die Titel sprechen, über die WM, die Spengler- Cups. Doch sie dauern nur ein paar Tage. Dann denkt man weiter.

Und die grösste Enttäuschung? Die Entlassung in Lugano?
Nein, Lugano war im Herbst 1992 eine gute Erfahrung. Ich glaube nicht, dass ich etwas anders machen würde. Es war eine schwierige Situation nach John Slettvolls Ära. Sie waren nicht sehr geduldig mit mir. Als sie mich entliessen, waren wir in der ersten Hälfte. Ich hatte ein Goalieproblem damals. Ich wechselte Christophe Wahl in Bern aus. Als ich ihn wieder einwechseln wollte, war er weg, zurückgefahren nach Lugano. Ich wollte ihn suspendieren, packte seine Ausrüstung und warf sie aus der Garderobe. Präsident Fabio Gaggini forderte mich auf, sie wieder einzuräumen. Ich weigerte mich. Ich durfte meine Werte nicht kompromittieren. Ich versuche, nur die positiven Aspekte zu sehen. In Lugano entwickelte sich eine gute Beziehung zu Bruno Rogger oder zu Igor Larionow, die anhielt. Er machte mir öffentlich Komplimente. Und er hatte doch einige gute Trainer gehabt, zum Beispiel Scotty Bowman. Ich würde es so formulieren: Es gibt keine Enttäuschungen, nur interessante Erfahrungen – und Storys.
Man kann den Geschmack von Blattspinat erheblich steigern, in dem man ihn vor dem Verzehr gegen ein Steak austauscht.
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Beitrag von SCRJ-Fanatic »

söll noch öppert über Capaul motzen! :evil:

Brady sagte nach den ersten Trainings: "Die Schweizer sind unglaublich schnell, sie fliegen."
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Dave
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Beitrag von Dave »

Bei Rapperswil ist für mich Goalie Marco Streit der beeindruckendste Spieler. Er trainiert sehr gut, will nie, dass einer im Training trifft. Dominik Hasek ist so, er will jeden Schuss halten. Nur hat Streit den besseren Stil als Hasek

Sagte ich doch schon immer! :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :D
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Beitrag von SCRJ-Fanatic »

Dave hat geschrieben:Bei Rapperswil ist für mich Goalie Marco Streit der beeindruckendste Spieler. Er trainiert sehr gut, will nie, dass einer im Training trifft. Dominik Hasek ist so, er will jeden Schuss halten. Nur hat Streit den besseren Stil als Hasek

Sagte ich doch schon immer! :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :D
schick herrn murray mal ein video mit dem "forster tor" von letzter saison... :?
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Beitrag von Dave »

muss er ja nicht wissen! und es war christen, dieser ar..., arbeiter
schteff !!
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Beitrag von schteff !! »

Dave hat geschrieben:Bei Rapperswil ist für mich Goalie Marco Streit der beeindruckendste Spieler. Er trainiert sehr gut, will nie, dass einer im Training trifft. Dominik Hasek ist so, er will jeden Schuss halten. Nur hat Streit den besseren Stil als Hasek
Sagte ich doch schon immer! :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :D
so unabwägig ist das gar nicht. hasek hat nämlich den butterfly-stil "erfunden". aber in seiner anfangsphase sah das eher unbeholfen aus. jetzt ist das natürlich ausgereift und die neuen goalies profitieren davon und es sieht optisch besser aus als in den anfängen mit hasek.
und hasek war ja auch eher ein sehr unkonventioneller goalie in seiner art.

und ich finde streit einen riesengewinn für uns. mental unzerstörbar, kriegt auch mal aus 50 meter eine rein und hält nachher wie eine wand.
und er scheint ein spätzünder zu sein was die karriere anbelangt. uns soll's recht sein.
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maximus
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Beitrag von maximus »

SCRJ-Fanatic hat geschrieben:
schick herrn murray mal ein video mit dem "forster tor" von letzter saison... :?
forster?? oje...das würde ja noch mehr weh tun wenn dieser "es" gemacht hätte... :? es war björn christen...
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Beitrag von petit Nicolas »

schteff !! hat geschrieben: mental unzerstörbar, kriegt auch mal aus 50 meter eine rein und hält nachher wie eine wand.
und er scheint ein spätzünder zu sein was die karriere anbelangt. uns soll's recht sein.
Und nachher noch so lässig in die Kamera grinsen.... :roll:
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