Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft
- Whitetiger
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Wer sich jetzt über SRF oder Schmitz aufregt, ist sich offensichtlich nicht bewusst, wie wichtig freie Medien sind und weiss nicht, dass man die Pressefreiheit schätzen sollte.
Wer sich also nun so extrem aufregt, darf gerne nach China, Russland oder Nordkorea gehen. Dort passieren solche Sachen nicht…
Wer sich also nun so extrem aufregt, darf gerne nach China, Russland oder Nordkorea gehen. Dort passieren solche Sachen nicht…
Wir müssen ja nicht darüber diskutieren, dass es ein Riesenprivileg ist, in einer Demokratie mit freier Meinungs- u. Pressefreiheit zu diskutieren. Aber die Scheinheiligkeit von Schmitz und Konsorten geht mir richtig auf den Sack. Einen offensichtlichen Missstand von öffentlichem Interesse aufzudecken, ist und bleibt journalistische Aufgabe. Aber eine alte Geschichte aufzuwärmen, bei der nun wirklich niemand zu Schaden kam, ist eine andere Geschichte. Schmitz hat die Tragweite der Aussage von Fischer sofort erkannt und diese zu seinen Gunsten genutzt. Kurzfristig hat er jetzt einen Karrierebooster. Aber das er damit die WM Titelchance der Schweizer massiv komprimiert, nehme ich ihm richtig übel.
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Schlossgeist
- Modefan ;-)

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Dein Beitrag wirkt ehrlich gesagt wie eine Mischung aus Fanbrille und PR-Denke.
Du tust so, als wäre es Aufgabe von SRF, einem erfolgreichen Trainer den „letzten Tanz“ zu ermöglichen und die Geschichte unter dem Deckel zu halten. Genau das ist aber nicht die Aufgabe von Journalismus. Medien sind nicht dafür da, Karrieren zu schützen oder Quoten zu optimieren, sondern Themen von öffentlichem Interesse offenzulegen.
Und da liegt dein Denkfehler: Du argumentierst fast ausschliesslich mit sportlichem Erfolg, Einschaltquoten und Werbeeinnahmen. Das mag aus Sicht eines Fans oder eines Vermarkters relevant sein – für eine Informationsredaktion ist es schlicht der falsche Massstab.
Zumal: Pascal Schmitz arbeitet nicht im Sport, sondern in der Information. Der macht keinen PR-Job für das Nationalteam, sondern seinen journalistischen Auftrag. Dass du ihm daraus „Eitelkeit“ oder Profilierung unterstellst, sagt mehr über dein Verständnis von Medien aus als über seine Arbeit.
Auch die Behauptung, es habe kein öffentliches Interesse gegeben, ist ziemlich gewagt. Ob dir das Thema passt oder nicht, ist nicht der Massstab. Entscheidend ist, ob es für die Öffentlichkeit relevant ist – und genau das wird hier begründet angenommen und wird auch bestätigt mit der riesigen öffentlichen Diskussion.
Kurz gesagt: Du kritisierst SRF dafür, dass es kein quotengesteuertes Medium ist. Dass es eben nicht einfach Dinge unter den Teppich kehrt, nur weil sie sportlich oder quotentechnisch unbequem sind. Wie ein quotengesteuerter Journalismus funktioniert, siehst du am Skandalblatt von der Dufourstrasse das jetzt voll auf den Mann (Schmitz) spielt, statt sachlich die Diskussion zu befeuern.
Du tust so, als wäre es Aufgabe von SRF, einem erfolgreichen Trainer den „letzten Tanz“ zu ermöglichen und die Geschichte unter dem Deckel zu halten. Genau das ist aber nicht die Aufgabe von Journalismus. Medien sind nicht dafür da, Karrieren zu schützen oder Quoten zu optimieren, sondern Themen von öffentlichem Interesse offenzulegen.
Und da liegt dein Denkfehler: Du argumentierst fast ausschliesslich mit sportlichem Erfolg, Einschaltquoten und Werbeeinnahmen. Das mag aus Sicht eines Fans oder eines Vermarkters relevant sein – für eine Informationsredaktion ist es schlicht der falsche Massstab.
Zumal: Pascal Schmitz arbeitet nicht im Sport, sondern in der Information. Der macht keinen PR-Job für das Nationalteam, sondern seinen journalistischen Auftrag. Dass du ihm daraus „Eitelkeit“ oder Profilierung unterstellst, sagt mehr über dein Verständnis von Medien aus als über seine Arbeit.
Auch die Behauptung, es habe kein öffentliches Interesse gegeben, ist ziemlich gewagt. Ob dir das Thema passt oder nicht, ist nicht der Massstab. Entscheidend ist, ob es für die Öffentlichkeit relevant ist – und genau das wird hier begründet angenommen und wird auch bestätigt mit der riesigen öffentlichen Diskussion.
Kurz gesagt: Du kritisierst SRF dafür, dass es kein quotengesteuertes Medium ist. Dass es eben nicht einfach Dinge unter den Teppich kehrt, nur weil sie sportlich oder quotentechnisch unbequem sind. Wie ein quotengesteuerter Journalismus funktioniert, siehst du am Skandalblatt von der Dufourstrasse das jetzt voll auf den Mann (Schmitz) spielt, statt sachlich die Diskussion zu befeuern.
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scrjfaninbern
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eben. du und viele andere sagen es immerhin offen. der grund der empörung ist das gefühl, den sportlichen erfolg an der wm sei gefährdet. aber stell dir mal vor, schmitz hätte anders gehandelt. er hätte sich durch die nicht-kommunikation quasi zum pr-instrument fischers gemacht, indem er im sinne fischers entscheidet, was er für sich behält. schmitz und das srf wären als seriöse player der medienwelt komplett diskreditiert gewesen. woher abgesehen davon die idee kommt, schmitz, der nun bedroht wird, würde irgendwie davon profitieren, erschliesst sich mir nicht.Bongoman hat geschrieben: Heute 09:30 Wir müssen ja nicht darüber diskutieren, dass es ein Riesenprivileg ist, in einer Demokratie mit freier Meinungs- u. Pressefreiheit zu diskutieren. Aber die Scheinheiligkeit von Schmitz und Konsorten geht mir richtig auf den Sack. Einen offensichtlichen Missstand von öffentlichem Interesse aufzudecken, ist und bleibt journalistische Aufgabe. Aber eine alte Geschichte aufzuwärmen, bei der nun wirklich niemand zu Schaden kam, ist eine andere Geschichte. Schmitz hat die Tragweite der Aussage von Fischer sofort erkannt und diese zu seinen Gunsten genutzt. Kurzfristig hat er jetzt einen Karrierebooster. Aber das er damit die WM Titelchance der Schweizer massiv komprimiert, nehme ich ihm richtig übel.
Ich kann deine Sichtweise ein Stück weit nachvollziehen. Natürlich sehe ich die Dinge mit der Fan-Brille und möchte wie die Meisten hier drinnen auch, dass die Heim-WM ein Erfolg für die Schweiz wird. Wie weit der journalistische Auftrag in diesem Fall gehen sollte, ist nicht eindeutig und wird landauf auch von namhaften unabhängigen Journalisten heiss diskutiert. M.E. war der journalistische Auftrag in diesem Fall vernachlässigbar. Für mich grenzt das Ganze an Selbstkasteiung. Lieber sauber dastehen und dafür kein Erfolg haben und in der Mittelmässigkeit versinken. Genau aus diesem Grund wird die CH wohl nie Weltmeister. Das einzig Gute an der Geschichte ist, dass die Lakers aufgrund Schmitz ein wenig mehr Medienpräsenz haben. Ich hoffe dass Schmitz seine zweifellos vorhandene Journalistenexpertise gewinnbringend für die Lakers einsetzen kann.
- SC Rapperswil-Jona
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Fischer ist 2022 aus Bequemlichkeit und Egoismus (3 Wochen Quarantäne) ein extremes Risiko eingegangen. Das niemand zu Schaden kam, war einfach nur Glück. Stell dir vor er hätte das Team angesteckt oder sein Schwindel wäre vor Ort aufgeflogen. Das ganze Team eventuell auch Gegner hätten sofort in Quarantäne gemusst und das Turnier wäre für die Schweiz sofort vorbei gewesen. Wahrscheinlich wäre er sogar im Knast gelandet, da China eine extrem strenge Corona-Politik verfolgte. Denk mal ein bisschen weiter.Bongoman hat geschrieben: Heute 09:30 Wir müssen ja nicht darüber diskutieren, dass es ein Riesenprivileg ist, in einer Demokratie mit freier Meinungs- u. Pressefreiheit zu diskutieren. Aber die Scheinheiligkeit von Schmitz und Konsorten geht mir richtig auf den Sack. Einen offensichtlichen Missstand von öffentlichem Interesse aufzudecken, ist und bleibt journalistische Aufgabe. Aber eine alte Geschichte aufzuwärmen, bei der nun wirklich niemand zu Schaden kam, ist eine andere Geschichte. Schmitz hat die Tragweite der Aussage von Fischer sofort erkannt und diese zu seinen Gunsten genutzt. Kurzfristig hat er jetzt einen Karrierebooster. Aber das er damit die WM Titelchance der Schweizer massiv komprimiert, nehme ich ihm richtig übel.
natürlich war es egoistisch von Fischer, aber es war für niemanden ein Risiko ausser für sich selbst. Kein infizierter Mensch wäre damals auch nur 1 cm in CN-Hoheitsgebiet gekommen, da die Virus-Scanner sofort angegeben hätten. Durch diese Vorgehensweise - welche ich aber persönlich nicht gutheisse - ist Fischer für sich persönlich ein enormes Risiko eingegangen. Er untermauert damit seinen Status als unkonventioneller Guru + Laeder, und seine Spieler lieben ihn dafür. Das ist der Grund warum sich Fischer im Gegensatz zu Schmitz rehabiliteren wird können.
- SC Rapperswil-Jona
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Es geht in ersten Linie gar nicht um das Gesundheitsrisko, dem er sich und das Team ausgesetzt hat, sondern darum das er die ganze Olympia-Kampagne aufs Spiel gesetzt hat. Wäre der Urkundenschwindel vor Ort aufgedeckt worden, wäre die Schweizer Nati höchstwahrscheinlich sofort disqualifiziert worden. Dann hättest du sicher zu den Ersten gehört, die ihn zum Teufel gejagt hätten. Ihn nun im Nachhinein für diese Dummheit abzufeiern finde ich höchst fragwürdig.
Man kann davon ausgehen, dass Fischer wegen dem krassen Verstoss gegen die olympische Charta (zu recht) noch eine saftige Busse und Sperre vom IOC erhalten wird.
Man kann davon ausgehen, dass Fischer wegen dem krassen Verstoss gegen die olympische Charta (zu recht) noch eine saftige Busse und Sperre vom IOC erhalten wird.
Zuletzt geändert von SC Rapperswil-Jona am 18. Apr 2026 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
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PH7
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Kann man diese Diskussion nicht bitte ruhen lassen, da es sich langsam in eine sinnlose Corona-Diskussion entwickelt? Bei dieser Thematik fehlt die gemeinsame Faktenbasis für eine zielführende Diskussion und einen Konsens.
Dabei ist Corona beim Fall Fischer sowieso nur ein Nebenschauplatz, denn eigentlich haben wir zwei Ebenen:
1. Ebene: Privatperson Fischer Fischer hat zwei Straftaten begangen, dabei die zweite während noch die Bewährungsfrist für seine erste Strafttat lief. Im Urteil wurde ihm deshalb keine gute Prognose gestellt. Für diese Straftaten wurde Fischer verurteilt und er hat seine Strafe bezahlt. Diese Ebene ist abgeschlossen.
2. Ebene: Fischer als öffentliche Person und Nationaltrainer
Bei gewissen Stellen sind die Anforderungen, die an den Leumund und Integrität der Person gestellt werden höher. So können z.B. Ärzte, Anwälte oder auch Wirtschafsprüfer ihre Zulassung verlieren, wenn sie straffällig werden, was de facto einem Berufsverbot gleichkommt. Das ist allgemein bekannt und auch anerkannt, selbst wenn diese Berufsgruppen neben der eigentlichen Verurteilung eine "zusätzliche Strafe" erhalten. Bei Fischer geht es in die gleiche Richtung, so kennt das IOC, Swiss Olympic und auch der Verband zusätzliche Regeln und Ansprüche an die Integrität, die für Verbandsmitglieder und ihre Vertreter verbindlich sind. Gegen diese Regelungen hat Fischer mit seinen Straftaten und den Lügen verstossen und ist deshalb in seiner Rolle untragbar geworden. Folglich war seine Entlassung für die Rolle als Nationaltrainer angebracht, selbst wenn die erste Ebene schon abgeschlossen war. Was genau seine Gründe für seine Straftaten waren, ist dabei irrelevant, entscheidend ist, dass er nicht integer gehandelt und die Werte verletzt hat.
Ich wäre froh, wenn man auf diesen Ebenen diskutieren könnte und nicht das Fass "Corona" wiederholt aufmachen würde.
Dabei ist Corona beim Fall Fischer sowieso nur ein Nebenschauplatz, denn eigentlich haben wir zwei Ebenen:
1. Ebene: Privatperson Fischer Fischer hat zwei Straftaten begangen, dabei die zweite während noch die Bewährungsfrist für seine erste Strafttat lief. Im Urteil wurde ihm deshalb keine gute Prognose gestellt. Für diese Straftaten wurde Fischer verurteilt und er hat seine Strafe bezahlt. Diese Ebene ist abgeschlossen.
2. Ebene: Fischer als öffentliche Person und Nationaltrainer
Bei gewissen Stellen sind die Anforderungen, die an den Leumund und Integrität der Person gestellt werden höher. So können z.B. Ärzte, Anwälte oder auch Wirtschafsprüfer ihre Zulassung verlieren, wenn sie straffällig werden, was de facto einem Berufsverbot gleichkommt. Das ist allgemein bekannt und auch anerkannt, selbst wenn diese Berufsgruppen neben der eigentlichen Verurteilung eine "zusätzliche Strafe" erhalten. Bei Fischer geht es in die gleiche Richtung, so kennt das IOC, Swiss Olympic und auch der Verband zusätzliche Regeln und Ansprüche an die Integrität, die für Verbandsmitglieder und ihre Vertreter verbindlich sind. Gegen diese Regelungen hat Fischer mit seinen Straftaten und den Lügen verstossen und ist deshalb in seiner Rolle untragbar geworden. Folglich war seine Entlassung für die Rolle als Nationaltrainer angebracht, selbst wenn die erste Ebene schon abgeschlossen war. Was genau seine Gründe für seine Straftaten waren, ist dabei irrelevant, entscheidend ist, dass er nicht integer gehandelt und die Werte verletzt hat.
Ich wäre froh, wenn man auf diesen Ebenen diskutieren könnte und nicht das Fass "Corona" wiederholt aufmachen würde.
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Curvy
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Und weil DIR etwas auf den Sack geht, muss die Pressefreiheit eingeschränkt werden oder was willst du da mitteilen?!Bongoman hat geschrieben: Heute 09:30 Wir müssen ja nicht darüber diskutieren, dass es ein Riesenprivileg ist, in einer Demokratie mit freier Meinungs- u. Pressefreiheit zu diskutieren. Aber die Scheinheiligkeit von Schmitz und Konsorten geht mir richtig auf den Sack. Einen offensichtlichen Missstand von öffentlichem Interesse aufzudecken, ist und bleibt journalistische Aufgabe. Aber eine alte Geschichte aufzuwärmen, bei der nun wirklich niemand zu Schaden kam, ist eine andere Geschichte. Schmitz hat die Tragweite der Aussage von Fischer sofort erkannt und diese zu seinen Gunsten genutzt. Kurzfristig hat er jetzt einen Karrierebooster. Aber das er damit die WM Titelchance der Schweizer massiv komprimiert, nehme ich ihm richtig übel.
Da du aber anscheinend entweder wirklich nicht verstehst um was es geht oder nicht verstehen willst, können wir uns ja sparen, dir das erneut zu versuchen zu erklären.
Du sprichst eigentlich mit diesem Text die Professionalität , unserer Natispielern ab. Du weisst schon, dass das Profis sind?
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Krätze
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Bin ziemlich erstaunt, dass sich nun auch noch Rolf Knie in der Linth24 meldet:
https://linth24.ch/articles/375181-kuen ... st-wuetend
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