REGEL 48 ILLEGALER CHECK GEGEN DEN KOPF UND NACKENBEREICH
48.1. ILLEGALER CHECK GEGEN DEN KOPF UND NACKENBEREICH
Es gibt keinen sauberen Check gegen den Kopf oder den Nackenbereich. Der Spieler, der den Check ausführt, muss alles unternehmen, um einen Kontakt gegen den Kopf oder den Nackenbereich des Gegners zu verhindern.
Ein Check, der zu einem Kontakt mit dem Kopf oder Nacken des Gegners führt, wobei der Kopf der Hauptkontaktpunkt war und ein solcher Kontakt mit dem Kopf vermeidbar war, ist nicht erlaubt. Diese Regel ersetzt alle ähnlichen Handlungen in Bezug auf Checks gegen den Kopf und den Hals.
Wenn ein Spieler mit erhobenem Kopf läuft, unabhängig davon, ob er im Besitz des Pucks ist und realistischerweise mit einem bevorstehenden Kontakt rechnen kann, hat ein Gegner nicht das Recht, ihn am Kopf oder Nacken zu treffen.
Ein Spieler, der einen Bodycheck gegen einen Gegner ausführt, der mit dem Puck mit dem Kopf nach unten in Richtung des Spielers läuft, und dabei keine Aufwärtsbewegung macht oder seinen Körper in den Gegner hinaufwuchtet, wird nicht für einen "illegalen Check gegen den Kopf" bestraft.
Eine Strafe für illegales Checken gegen Kopf oder Nackenbereich wird verhängt, wenn einer der folgenden Fälle eintritt:
(I) Ein Spieler, der mit irgendeinem Teil seines Körpers oder seiner Ausrüstung einen Check gegen den Kopf oder Nacken eines gegnerischen Spielers ausführt oder den Kopf eines gegnerischen Spielers mit irgendeinem Teil seines Oberkörpers gegen das Schutzglas oder die Bande stößt oder lenkt.
(II) Ein Spieler, der einen Teil seines Oberkörpers ausstreckt und es darauf anlegt, den Kopf oder den Nackenbereich eines Gegners zu treffen. (III) Ein Spieler, der seinen Körper nach oben oder außen streckt, um den Gegner zu erreichen, oder irgendeinen Teil des Oberkörpers benutzt, um den Kopf oder den Nacken des Gegners zu treffen.
(IV) Ein Spieler, der springt (seine Schlittschuhe haben keinen Kontakt mehr zum Eis), um einen Check gegen den Kopf oder den Nacken eines Gegners auszuführen.
Bei der Feststellung, ob der Kontakt mit dem Kopf eines Gegners vermeidbar war, sind die Umstände des Checks einschliesslich der folgenden
Punkte zu berücksichtigen:
(V) Ob der Spieler versucht hat, direkt den Körper des Gegners zu treffen, und ob der Kopf nicht aufgrund eines schlechten Timings, eines ungünstigen Annäherungswinkels oder einer unnötigen Streckung des Körpers nach oben oder aussen "erwischt" wurde.
Ob die primäre Kraft eines Checks zunächst auf den Körperbereich gerichtet ist und der Kontakt dann zum Kopf oder Nacken hinaufgleitet.
(VI) Ob der Gegner sich in eine verwundbare Position gebracht hat, indem er eine Körperhaltung eingenommen hat, die einen Kopfkontakt bei einem ansonsten sauberen Körpercheck unvermeidlich machte.
(VII) Ob der Gegner die Position seines Körpers oder Kopfes unmittelbar vor oder gleichzeitig mit dem Check auf eine Weise verändert hat, die wesentlich zum Kopfkontakt beigetragen hat.
Auf dem Video sieht man, dass es ganz klar nicht der Ellbogen ist. Allerdings tut das nichts zur Sache. Strömwall hebt seine Schulter und trifft Meier am Kopf. Damit ist es ein Check gegen den Kopf.
Auf den Bildern echt schwer zu erkennen, aus meiner Sicht muss er allerdings die Bewegung machen um die Scheibe an der Bande kontrollieren zu können. Wäre ein Witz wenn er hierfür noch zusätzlich gesperrt wird!
Sehr erfreulich neben den 3 Punkten war der Aufmarsch der Rappi Fans
Black Hawk hat geschrieben: 2. Mär 2026 11:29
Der Reverse Hit wird bestraft – okay, damit kann man leben. Regelauslegung, Graubereich, was auch immer. Ich hoffe einfach, dass es Noah Meier in der Zwischenzeit besser geht. Gesundheit steht über allem.
Was ich aber deutlich problematischer finde ist das Verhalten eines Schiedsrichters in der Videoszene. Er schaut sich die Szene einmal an und redet dann fast schon penetrant auf seinen Kollegen ein: „Ellbogen, Ellbogen, da sieht man, er fährt den Ellbogen raus.“
Sorry, aber das war Rücken gegen Kopf. Da wurde meiner Meinung nach eine Interpretation forciert, statt die Bilder neutral wirken zu lassen. Genau für solche Situationen gibt es doch den Videobeweis: um ruhig, objektiv und ohne Vorprägung zu entscheiden. Wenn einer den anderen in eine Richtung drängt, hat das einen faden Beigeschmack.
Und dann das andere Thema: Eine 3:0-Führung wieder aus der Hand zu geben. Ja, zum Glück ist es am Ende nochmals gut gegangen. Aber über die ganze Saison zieht sich diese eklatante Schwäche durch. Bei der nächsten 2,3 Tore Führung am besten gegen uns wetten
Mit so einer Spielverwaltung machst du dir das Leben unnötig schwer.
sehr guter hinweis mit der voreingenommenheit. wirklich immer wieder zu beobachten und genau das gegenteil von dem, was die video-konsultation bringen soll.
Zuletzt geändert von scrjfaninbern am 2. Mär 2026 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
REGEL 48 ILLEGALER CHECK GEGEN DEN KOPF UND NACKENBEREICH
48.1. ILLEGALER CHECK GEGEN DEN KOPF UND NACKENBEREICH
Es gibt keinen sauberen Check gegen den Kopf oder den Nackenbereich. Der Spieler, der den Check ausführt, muss alles unternehmen, um einen Kontakt gegen den Kopf oder den Nackenbereich des Gegners zu verhindern.
Ein Check, der zu einem Kontakt mit dem Kopf oder Nacken des Gegners führt, wobei der Kopf der Hauptkontaktpunkt war und ein solcher Kontakt mit dem Kopf vermeidbar war, ist nicht erlaubt. Diese Regel ersetzt alle ähnlichen Handlungen in Bezug auf Checks gegen den Kopf und den Hals.
Wenn ein Spieler mit erhobenem Kopf läuft, unabhängig davon, ob er im Besitz des Pucks ist und realistischerweise mit einem bevorstehenden Kontakt rechnen kann, hat ein Gegner nicht das Recht, ihn am Kopf oder Nacken zu treffen.
Ein Spieler, der einen Bodycheck gegen einen Gegner ausführt, der mit dem Puck mit dem Kopf nach unten in Richtung des Spielers läuft, und dabei keine Aufwärtsbewegung macht oder seinen Körper in den Gegner hinaufwuchtet, wird nicht für einen "illegalen Check gegen den Kopf" bestraft.
Eine Strafe für illegales Checken gegen Kopf oder Nackenbereich wird verhängt, wenn einer der folgenden Fälle eintritt:
(I) Ein Spieler, der mit irgendeinem Teil seines Körpers oder seiner Ausrüstung einen Check gegen den Kopf oder Nacken eines gegnerischen Spielers ausführt oder den Kopf eines gegnerischen Spielers mit irgendeinem Teil seines Oberkörpers gegen das Schutzglas oder die Bande stößt oder lenkt.
(II) Ein Spieler, der einen Teil seines Oberkörpers ausstreckt und es darauf anlegt, den Kopf oder den Nackenbereich eines Gegners zu treffen. (III) Ein Spieler, der seinen Körper nach oben oder außen streckt, um den Gegner zu erreichen, oder irgendeinen Teil des Oberkörpers benutzt, um den Kopf oder den Nacken des Gegners zu treffen.
(IV) Ein Spieler, der springt (seine Schlittschuhe haben keinen Kontakt mehr zum Eis), um einen Check gegen den Kopf oder den Nacken eines Gegners auszuführen.
Bei der Feststellung, ob der Kontakt mit dem Kopf eines Gegners vermeidbar war, sind die Umstände des Checks einschliesslich der folgenden
Punkte zu berücksichtigen:
(V) Ob der Spieler versucht hat, direkt den Körper des Gegners zu treffen, und ob der Kopf nicht aufgrund eines schlechten Timings, eines ungünstigen Annäherungswinkels oder einer unnötigen Streckung des Körpers nach oben oder aussen "erwischt" wurde.
Ob die primäre Kraft eines Checks zunächst auf den Körperbereich gerichtet ist und der Kontakt dann zum Kopf oder Nacken hinaufgleitet.
(VI) Ob der Gegner sich in eine verwundbare Position gebracht hat, indem er eine Körperhaltung eingenommen hat, die einen Kopfkontakt bei einem ansonsten sauberen Körpercheck unvermeidlich machte.
(VII) Ob der Gegner die Position seines Körpers oder Kopfes unmittelbar vor oder gleichzeitig mit dem Check auf eine Weise verändert hat, die wesentlich zum Kopfkontakt beigetragen hat.
Auf dem Video sieht man, dass es ganz klar nicht der Ellbogen ist. Allerdings tut das nichts zur Sache. Strömwall hebt seine Schulter und trifft Meier am Kopf. Damit ist es ein Check gegen den Kopf.
Auf den Bildern echt schwer zu erkennen, aus meiner Sicht muss er allerdings die Bewegung machen um die Scheibe an der Bande kontrollieren zu können. Wäre ein Witz wenn er hierfür noch zusätzlich gesperrt wird!
Sehr erfreulich neben den 3 Punkten war der Aufmarsch der Rappi Fans
sehe ich ähnlich. das problem ist doch: meier antizipiert das mögliche verhalten des gegners katastrophal. sich kurz aufstellen, um die scheibe abzudecken, das passiert x mal pro spiel. ob diese bewegung nun überhaupt als check (gegen en kopf) zu bewerten ist, hängt ja auch davon ab, wie man diesen aspekt gewichtet. man kann ja offensichtlich im hockey nicht kopf voran in den gegner reinfahren. das ist immer gefährlich und die verantwortung liegt da auf beiden seiten.
Black Hawk hat geschrieben: 2. Mär 2026 11:29
Der Reverse Hit wird bestraft – okay, damit kann man leben. Regelauslegung, Graubereich, was auch immer. Ich hoffe einfach, dass es Noah Meier in der Zwischenzeit besser geht. Gesundheit steht über allem.
Was ich aber deutlich problematischer finde ist das Verhalten eines Schiedsrichters in der Videoszene. Er schaut sich die Szene einmal an und redet dann fast schon penetrant auf seinen Kollegen ein: „Ellbogen, Ellbogen, da sieht man, er fährt den Ellbogen raus.“
Sorry, aber das war Rücken gegen Kopf. Da wurde meiner Meinung nach eine Interpretation forciert, statt die Bilder neutral wirken zu lassen. Genau für solche Situationen gibt es doch den Videobeweis: um ruhig, objektiv und ohne Vorprägung zu entscheiden. Wenn einer den anderen in eine Richtung drängt, hat das einen faden Beigeschmack.
Und dann das andere Thema: Eine 3:0-Führung wieder aus der Hand zu geben. Ja, zum Glück ist es am Ende nochmals gut gegangen. Aber über die ganze Saison zieht sich diese eklatante Schwäche durch. Bei der nächsten 2,3 Tore Führung am besten gegen uns wetten
Mit so einer Spielverwaltung machst du dir das Leben unnötig schwer.
Ich sage es jetzt mal ganz diplomatisch so: Es hat Gründe, warum wir so viele schweizer Schiedsrichter bei internationalen Turnieren pfeifen sehen
Die Qualität ihrer Arbeit sieht man in jedem Spiel, egal wer gegen wen spielt.
Wir haben sehr fähige und qualifizierte Schiedsrichter
Irgendwie habe ich mühe die Situation ein zu schätzen.
Ja der Ellenbogen geht Rauf und für mich ist der erste Kontakt nicht vom Ellenbogen gegen das Gesicht. Ob der Arm auf dieser Höhe was zu suchen hat oder nicht kann/ will ich nicht beurteilen, da ich selber nicht Eishockey Spiele. Dieser Hohe Ellenbogen wird sicher der Grund sein, warum es zur grossen Strafe kam. Der Aufprall auf den Hinterkopf war sicherlich nicht förderlich für die Gesundheit und wird aus meiner Sicht der Grund sein warum er nicht mehr weitespielen konnte.
Leider beweist das Schiedsrichterwesen in der Schweiz, dass man nicht auf der Höhe ist. Wenn dann noch die ganze Schweiz zuhören kann wie Kommuniziert wird, dann muss man sich schon fragen was im Schiedsrichter wesen los ist.
Wie schaut es auf den Amateur und Junioren Stufen aus?
Dieses Wochenende haben in Verschiedenen Stadien die Fans mal wieder ausgerufen, daher mal schauen wie die Strafe ausfällt. Alles grösser als 2 Spiele wäre ein Skandal.
der noch grössere witz ist die tatsache, dass es sich bei dem schiri um einen ex-langnauer handelt. warum darf so einer ein langnau-spiel pfeifen? da fängt doch das problem schon an.
Schnudergof hat geschrieben: 3. Mär 2026 15:53
der noch grössere witz ist die tatsache, dass es sich bei dem schiri um einen ex-langnauer handelt. warum darf so einer ein langnau-spiel pfeifen? da fängt doch das problem schon an.
Finde ich Unkritisch, Hülse hat unsrige auch schon gepfiffen und machte seinen Job gut. Ein Schiedsrichter auf diesem Niveau ist sicher neutral und an einer möglichst fairen Spielführung interessiert.
Die Beeinflussung der Zuschauer und des Viedowürfel können wir nicht wohl nur erahnen/interpretieren (KZ Artikel)
Sport lebt von Emotionen und Momentaufnahmen, lassen wir uns die Freude über den SCRJ nicht nehmen und schauen wir nach vorne.