Dummschwätzer Peter Jauch hat mal wieder zugeschlagen.
Bern. SDA/baz. Ein Versprechen in einem Zeitungsinterview kommt die Betreiber des neuen Stade de Suisse teuer zu stehen: Sie sehen sich gezwungen, enttäuschten Besuchern der Stadion-Eröffnungsfeier vom Samstag je drei Gratis-Karten für ein YB-Spiel zu schenken.
Das Versprechen hatte Peter Jauch, bis Ende Juli Stade de Suisse- Geschäftsführer, in einem Interview mit der Tageszeitung «Der Bund» vom Samstag gemacht:
«Wer nach diesem Spektakel nicht begeistert aus dem Stadion geht, kann mich anrufen und bekommt drei Tickets für ein YB-Spiel.»
Die Stadionbetreiberin Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG sieht sich nun gezwungen, dieses Versprechen einzulösen: «Ein Wort ist ein Wort», hiess es am Donnerstag auf ihrer Homepage «
www.stadedesuisse.ch». Vom Donnerstag 18 Uhr bis Freitag 18 Uhr wird auf der Internetseite ein Online-Formular aufgeschaltet.
Enttäuschte Besucher können ihre Personalien angeben «sowie ihre Begründung niederschreiben», wie die Stadionbetreiber schreiben. Danach werde man «den berechtigten Kritikern» die Gratistickets für den Match YB- Aarau vom Mittwoch zukommen lassen.
Eine Einschränkung machen die Stadionbetreiber: Pro Haushalt werden maximal drei Gratistickets abgegeben. Über die Kosten der Aktion will die Stadionbetreiberin am Freitag informieren. Das Eröffnungsspektakel vom Samstag hatte auf Grund des hohen Eintrittspreises von 100 Franken nur 15 000 zahlende Zuschauer angelockt - das neue Stadion fasst 32 000. Im Vorfeld waren Zweifel an der Qualität der Show aufgekommen, worauf Jauch im «Bund» sein Versprechen machte. Von den Zeitungskommentatoren war das Spektakel mehrheitlich zerrissen worden.
Was beim Spiel yb-gc noch lustig war.
